Nina Fuchs wurde im April 2013 in München von unbekannten Tätern mit K.O.-Tropfen betäubt und vergewaltigt. Vier Jahre nach der Tat wurde anhand eines DNA-Treffers der mutmaßliche Täter ermittelt. Doch die zuständige Staatsanwältin will das Verfahren einstellen, weil sie „keine Chance auf eine Verurteilung sieht“. Nina Fuchs und ihr Anwalt sehen das anders. Zurecht.

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Ein Gerichtsurteil sorgt derzeit für Empörung in den sozialen Medien. Am 1. Mai 2018 vergewaltigte der Diakon einer kroatischen Gemeinde eine 15-jährige Messdienerin auf einer Ministrantenfahrt. Das Mädchen leidet seither unter schwersten Traumafolgen und befindet sich in einer psychiatrischen Klinik. Doch das Gericht lässt ihn mit einer Bewährungsstrafe davonkommen, aufgrund eines fragwürdigen Deals.

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Wir Leben im Jahr 2018 immer noch in einer Gesellschaftsstruktur, die grundsätzlich dazu neigt, die Schuld bei einer Vergewaltigung dem Opfer zuzuschreiben. Die Argumente, die dazu herangezogen werden, sind vielfältig: sie trug aufreizende Kleidung, Reizunterwäsche, hat zuvor mit dem Täter geflirtet, ihn geküsst und damit  ein Einverständnis „suggeriert“; sie hat viel getrunken, war nachts allein unterwegs oder hätte sich sonstwie „selbst“ in Gefahr begeben. All diese Argumente dienen einem einzige Zweck: die Verantwortlichkeit des Täters in einer patriarchalischen Gesellschaftsstruktur herabzustufen. Sonst nichts. Dieser Vorgang nennt sich „Victim Blaming“.

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Anlässlich des Intenationalen Tages gegen Gewalt an Frauen lädt die Städtegruppe München von Terre des Femmes e.v.  in Zusammenarbeit mit dem Frauennotruf München e.V. zu einem Abend unter dem Motto „#MeToo – was kann ich tun, was muss sich gesellschaftlich ändern?“ in der Seidlvilla in München.

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