Der Internationale Frauentag ist der Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden. Er wird auch als Weltfrauentag bezeichnet und weltweit am 8. März begangen. Der Tag erinnert daran, dass Frauen noch immer diskriminiert und unterdrückt werden, dass sie in vielen Lebensbereichen den Männern noch immer nicht gleichgestellt sind, im Schnitt weniger verdienen als sie, in Spitzenpositionen von Politik und Wirtschaft unterrepräsentiert sind, Gewalt und Sexismus ausgesetzt sind.

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EMMA-Autorin Chantal Louis schreibt in einem ausführlich und sehr gut recherchierten Artikel über sexuelle Gewalt in Gerichtsprozessen. Sie deckt auf, dass die gerichtliche „Aussagepsychologie“ bei traumatisierten Opfern sexueller Gewalt nicht wissenschaftlich tragbar ist. Strafrechtsverteidiger fen sich stets auf eine „Unglaubwürdigkeit“ des Opfers, Gutachter stellen wissenschaftlich nicht belegbare „Glaubwürdigkeitsgutachten aus und stellen gleichzeit die gesamte Wissenschaft der Psychotraumatologie in Frage.

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Seit Jahren argumentieren Abtreibungsgegner*innen weltweit unter anderem damit, eine Abtreibung schade der psychischen Gesundheit der betroffenen Frau, auch wenn zahlreiche wissenschaftliche Studien längst nachgewiesen haben, dass sich kein Kausalzusammenhang nachweisen lässt. Eine neue Langzeit-Studie von Forschern der University of California kam nun hingegen zu dem Ergebnis, dass es Frauen, denen eine Abtreibung verwehrt wurde, fünf Jahre später gesundheitlich schlechter ging, als Frauen, die eine Abtreibung durchführen ließen.

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Menschenhandel – und das mitten in unserer Gesellschaft? Es klingt wie ein Relikt aus dem Mittelalter, doch Millionen Menschen werden just in diesem Moment sexuell ausgebeutet, arbeiten unter unwürdigen Bedingungen in Fabriken oder werden zum Betteln auf die Straße geschickt. Und das nicht nur in fernen Ländern, sondern auch hier in Deutschland.

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Eine von Gewalt betroffene Frau findet keinen Platz im Frauenhaus – Alltag in Deutschland. Die meisten Häuser sind hoffnungslos überfüllt, es fehlt an allem: Platz, Geld und Personal. Dabei sind Frauenhäuser ein wichtiger Zufluchtsort: Laut Statistik erleidet jede dritte Frau in Deutschland Gewalt in der Partnerschaft und fast jeden zweiten Tag stirbt eine Frau durch ihren (Ex-)Partner. Wieso tut Deutschland so wenig für Frauen in Not?

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Die sogenannte „Loverboy-Methode“ ist eine besonders perfide Form der Zwangsprostitution. Die Sendung „XY-Spezial: Vorsicht, Betrug!“ zeigt das Schicksal von Sandra Novak, die mit der Loverboy-Methode als Teenager in die Prositution gezwungen wurde. Nach sechs Jahren Märtyrium schaffte sie es aus eigener Kraft sich aus diesem Teufelskreis zu befreien. Sie holte ihr Abitur nach und studiert heute erfolgreich Jura. Sie engagiert sich seitdem als Aktivistin gegen Prostitution und leistet wertvolle Präventionsarbeit an Schulen. Ihr Auftritt in der Sendung von Rudi Cerne war so ergreifend, dass es sowohl dem Moderator als auch dem Publikum offenkundig schwer fiel, zum nächsten Themenpunkt überzugehen.

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Nina Fuchs wurde im April 2013 in München von unbekannten Tätern mit K.O.-Tropfen betäubt und vergewaltigt. Vier Jahre nach der Tat wurde anhand eines DNA-Treffers der mutmaßliche Täter ermittelt. Doch die zuständige Staatsanwältin will das Verfahren einstellen, weil sie „keine Chance auf eine Verurteilung sieht“. Nina Fuchs und ihr Anwalt sehen das anders. Zurecht.

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