Seit dem Ende Jugoslawiens 1991 beschäftigt der zerfallende Staat den Westen und besonders Europa: Krieg in Slowenien, Krieg in Kroatien, Krieg in Bosnien, der Krieg der Nato gegen Serbien wegen Kosovo … und immer wieder: Flüchtlinge. Rüdiger Rossig, Redakteur der Berliner tageszeitung und der englischsprachigen Monatszeitung The German Times, lebte in den 90er Jahren als Mitarbeiter von UN und OSZE in Kroatien und Bosnien-Herzegowina. Der studierte Balkan-Historiker analysiert die Hintergründe des Konfliktes, erzählt aber vor allem von den vielfältigen sub- und jugendkulturellen Blüten im einstigen Jugoslawien.

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Dragan leidet unter einer posttraumatischen Belastungsstörung. Er hat die Belagerung von Sarajevo überlebt. Doch siebzehn Jahre lang erinnert er sich nicht einmal mehr daran, dass er überhaupt dort war. Bis sich Zwänge in sein Leben einschleichen und er nach einem Suizidversuch eine Therapie beginnt. Da kommt der ganze Horror dann flashbackartig wieder ans Tageslicht.

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Unter der Kategorie „Serie Balkan“ wird es in größeren Abständen interessante Artikel mit Themenbezug zu den die Jugoslawienkriegen und ihren psychische Folgen geben. Der erste Artikel „Vergangen und Vergessen? – Die Jugoslawienkriege und ihre psychischen Folgen“ entstand für das Journal zur Münchner Woche für Seelische Gesundheit und ist vorab schon hier im Blog online.

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