Nina Fuchs wurde im April 2013 in München von unbekannten Tätern mit K.O.-Tropfen betäubt und vergewaltigt. Vier Jahre nach der Tat wurde anhand eines DNA-Treffers der mutmaßliche Täter ermittelt. Doch die zuständige Staatsanwältin will das Verfahren einstellen, weil sie „keine Chance auf eine Verurteilung sieht“. Nina Fuchs und ihr Anwalt sehen das anders. Zurecht.

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„Es gibt eben zweierlei Mitleid. Das eine, das schwachmütige und sentimentale, das eigentlich nur Ungeduld des Herzens ist, sich möglichst schnell freizumachen von der peinlichen Ergriffenheit vor einem fremden Unglück, jenes Mitleid, das gar nicht Mit-leiden ist, sondern nur instinktive Abwehr des fremden Leidens von der eigenen Seele. Und das andere, das einzig zählt – das unsentimentale, aber schöpferische Mitleid, das weiß, was es will, und entschlossen ist, geduldig und mitduldend alles durchzustehen bis zum Letzten seiner Kraft und noch über dies Letzte hinaus.“

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Us (us, us, us, us) and them (them, them, them, them)
And after all we’re only ordinary men
Me
And you (you, you, you)
God only knows
It’s not what we would choose (choose, choose) to do (to do, to do)
Forward he cried from the rear
And the front rank died
And the general sat
And the lines on the map
Moved from side to side
Black (black, black, black)
And blue (blue, blue)
And who knows which is which and who is who

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Schematherapie verständlich erklärt
Wenn Sie sich fragen: „Warum passiert mir das immer wieder?!“, dann sitzen Sie vermutlich in einer Lebensfalle. Lebensfallen sind Erlebens- und Verhaltensmuster, die sich seit der Kindheit und Jugend in uns einprägen, unser Bild der Welt verzerren und uns unbewusst nach den alten Regeln handeln lassen. Manche machen so lange „mehr desselben“, bis sie Krankheitssymptome entwickeln. Eine Schematherapie macht diese Muster bewusst und löst „alte Knoten“ auf, so dass wir eine neue Sicht auf die Dinge bekommen und uns freier verhalten können. Erst dann können wir die „Wunden“ heilen, die Krankheitssymptome loslassen und das ganze Potenzial nutzen, das in uns steckt.

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Der deutsch-französische Fernsehsender zeigt eine Dokumentation über den jüngsten Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche: der sexuelle Missbrauch von Nonnen durch Priester. Das ganze Ausmaß wird allerdings erst in der ARTE-Dokumentation ersichtlich. Die Regisseure Eric Quintin und Marie-Pierre Raimbault recherchierten zwei Jahre lang und deckten auf: der Missbrauch existiert auf allen fünf Kontinenten.

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Jana Hauschild wirft in ihrem lesenswerten Artikel einen Blick auf die Geschwister von psychisch Kranken. Zum einen können Geschwister eine wichtige Unterstützung für ihre psychisch Kranken Angehörigen sein. Auf der anderen Seite werden Geschwister in der Angehörigenarbeit meist übersehen. Aber auch sie bräuchten häufig Unterstützung.

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Der bekannte Bordell-Betreiber Jürgen Rudloff, 65, wurde am Stuttgarter Landgericht wegen Beihilfe zu Zuhälterei und wegen Beihilfe zu schwerem Menschenhandel zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt. Sein Marketingchef Michael Beretin erhielt drei Jahre und drei Monate. Rudloffs ehemaliger Steuerberater bekam eine einjährige Bewährungsstrafe.

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In der Erinnerungsfalle: Die Verhaltenspsychologin und Erinnerungsforscherin Julia Shaw zeigt, warum wir uns auf unser Gedächtnis nicht verlassen können. 

Wir sind die Summe unserer Erinnerungen. Stimmen diese aber auch? Haben prägende Ereignisse unserer Kindheit überhaupt so stattgefunden? Identität ist ein kunstvoll gewebter Teppich aus Erinnerungsfragmenten. Die Rechtspsychologin Julia Shaw erklärt, warum dem Gehirn dabei ständig Fehler unterlaufen.

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Die außergewöhnliche Geschichte des Oneg-Shabbat-Archivs als aufwendiger Dokumentarfilm
Der Dokumentarfilm erzählt die überwältigende Geschichte des jungen couragierten Historikers Emanuel Ringelblum, der im Warschauer Ghetto ein Untergrundarchiv initiierte und leitete, in dem Tagebücher und Fotos, NS-Verordnungen und jiddische Poesie gesammelt und vergraben wurden, um der Nachwelt ein authentisches Zeugnis zu geben – vom Leben im Ghetto und den Verbrechen der NS-Besatzer.

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