Londoner Verkehrsbehörde verbietet Werbung Homosexuellen-feindlicher Länder

Länder wie z.B. die Vereinigten arabischen Emirate setzen zunehmend auf den Tourismus als alternative Einnahmequelle, wenn die Ölquellen versiegen. Dafür schalten sie immer mehr Werbeanzeigen in Europa, auch auf Plakaten und Tafeln im öffentlichen Nahverkehr. Die Londoner Verkehrsbehörde hat homophoben Staaten nun ein Werbeverbot erteilt.

Die Londoner Verkehrsbehörde hat allen Staaten, in denen Homosexuellen die Todesstrafe droht, ein Werbeverbot erteilt. Das Verbot gilt für Saudi-Arabien, die Emirate, Katar, Pakistan, Afghanistan, Jemen, Iran, Nigeria, Somalia, Sudan, Mauretanien und Brunei. Auch staatseigene Firmen dürfen nicht mehr werben, wie zum Beispiel die Fluggesellschaft Emirates.

Darüber berichten u.a. das Online-Magazin ze.tt, Neon und Noizz

Links zum den Artikeln:

„Londoner Verkehrsbehörde verbietet Werbung Homosexuellen-feindlicher Länder“ – Teresa Högele – ze.tt (Zeit)

„London verbietet Werbung für Länder, in denen Homo- und Transsexuellen die Todesstrafe droht, in allen öffentlichen Verkehrsmitteln. Dazu gehört zum Beispiel Katar.“

„LGBT: London verbietet Werbung schwulenfeindlicher Länder in Bussen und Bahnen“ – Neon (Stern)

„Zwölf Staaten dürfen in London nicht mehr im öffentlichen Nahverkehr für sich werben. Die Verkehrsbehörde „Transport for London“ hat ihnen ein Werbeverbot erteilt. Der Grund: Sie sind homosexuellenfeindlich.“

„LGBT: London verbietet Werbung von Ländern, in denen Homosexuellen die Todesstrafe droht“ – Noizz

„Die Londoner Verkehrsbetriebe boykottieren jetzt 12 Reiseländer, in denen Homosexuellen die Todesstrafe droht. In U-Bahnhöfen, Bussen und Haltestellen verbietet Transport for London nun Werbung von Ländern, in denen Homosexualität verboten ist und sogar mit dem Tod bestraft werden kann.“

Ich freue mich sehr, einmal über etwas Positives berichten zu können.

Eure hildegardadelheid

 

Titelbild: QuinceMedia

 

1 Kommentar

  1. Cool!
    Auch wenn ich es nicht glauben mag, dass es um den Kampf gegen Homophobie geht…das Stichwort: „Emirates“ lässt mich doch aufhorchen (die anderen genannten Länder und ihre Corporations sind werbetechnisch nicht wirklich relevant). Ein geschickter Schachzug von BA…und schön, wenn Homosexuelle & Lesben profitieren.

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