Zitat der Woche: André Gide
„Die Menschen, mit denen man natürlich bleiben kann, sind so selten! Umso schöner, umso kostbarer sind die Augenblicke, die man im Gespräch mit diesen wenigen Seltenen verbringen kann.“
André Gide (1869-1951)
„Die Menschen, mit denen man natürlich bleiben kann, sind so selten! Umso schöner, umso kostbarer sind die Augenblicke, die man im Gespräch mit diesen wenigen Seltenen verbringen kann.“
André Gide (1869-1951)
In der Erinnerungsfalle: Die Verhaltenspsychologin und Erinnerungsforscherin Julia Shaw zeigt, warum wir uns auf unser Gedächtnis nicht verlassen können.
Wir sind die Summe unserer Erinnerungen. Stimmen diese aber auch? Haben prägende Ereignisse unserer Kindheit überhaupt so stattgefunden? Identität ist ein kunstvoll gewebter Teppich aus Erinnerungsfragmenten. Die Rechtspsychologin Julia Shaw erklärt, warum dem Gehirn dabei ständig Fehler unterlaufen.
Die außergewöhnliche Geschichte des Oneg-Shabbat-Archivs als aufwendiger Dokumentarfilm
Der Dokumentarfilm erzählt die überwältigende Geschichte des jungen couragierten Historikers Emanuel Ringelblum, der im Warschauer Ghetto ein Untergrundarchiv initiierte und leitete, in dem Tagebücher und Fotos, NS-Verordnungen und jiddische Poesie gesammelt und vergraben wurden, um der Nachwelt ein authentisches Zeugnis zu geben – vom Leben im Ghetto und den Verbrechen der NS-Besatzer.
Euthanasie im Nationalsozialismus nach einer wahren Geschichte
Süddeutschland, Anfang der 1940er Jahre: Als kranke Menschen durch das Euthanasieprogramm massenhaft getötet werden, stellt sich ein kleiner Junge gegen ein mächtiges System.
Es gibt immer mehr isolierte Menschen
Einsamkeit wird in der Gesellschaft immer mehr zum Problem, weil es immer mehr einsame Menschen gibt. Menschen, die im Alter vereinsamen, aber – noch erschreckender – auch immer mehr junge Menschen kämpfen mit dem Problem.
Old Friends
Old friends, old friends can you picture me now
As I am walking Laugavegur
In Reykjavik town
Can you hear the ocean and the city drown
And each other around
„Wir müssen für Frieden sorgen und nicht nur für die Sicherheit, einzig aus dem Grund, weil nur der Frieden Sicherheit sicher machen kann.“
Karl Popper (1902-1994)
Am 6. Juni 1971 erklären im Magazin „stern“ 374 Frauen – unter ihnen die Schauspielerinnen Senta Berger und Romy Schneider sowie die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer: „Ich habe abgetrieben!“ Es wird ein Tag, der in die Geschichte eingeht.
1971 auf dem Land: Erika Gerlach ist verzweifelt, als der Arzt feststellt: schwanger. Noch ein Baby? Die Frage wird ihre Ehe erschüttern und Erika vor folgenschwere Entscheidungen stellen.
You want it darker (2016)
If you are the dealer, I’m out of the game
If you are the healer, it means I’m broken and lame
If thine is the glory then mine must be the shame
You want it darker
We kill the flame
Die Modebloggerin Nike van Dinther hat diese Online-Petition an Gesundheitsminister Jens Spahn gestartet:
Jens Spahn plant, 5 Millionen Euro für eine frauenfeindliche und überflüssige Studie zu den „seelischen Folgen“ von Schwangerschaftsabbrüchen zu verschwenden. Vor zwei Jahren habe ich selbst abgetrieben. Gerade deshalb sage ich: #WasFürnSpahn. Und fordere, die fünf Millionen Euro für Sinnvolles auszugeben. Fünf Millionen für Hilfe statt Hass.
Sehr geehrter Herr Spahn,
sie bekamen soeben vom Bundeskabinett 5 Millionen Euro zusätzliche Mittel für Ihr Ministerium bewilligt, um damit eine Studie in Auftrag geben zu können, die untersuchen soll, ob sich eine Abtreibung negativ auf die psychische Gesundheit der betroffenen Frauen auswirkt. Für dieses Vorhaben werden Sie derzeit scharf kritisiert. Zurecht. Denn eine solche Studie ist Geldverschwendung, frauenverachtend und heuchlerisch. Ich bin mir der Tatsache bewusst, dass ich hier sehr starke Worte verwende. Ich erkläre Ihnen allerdings gerne warum.
„Wo die Zivilcourage keine Heimat hat, reicht die Freiheit nicht weit.“
Willy Brandt (1913 – 1992)
„Wer auch immer ein einziges Leben rettet, der ist, als ob er die ganze Welt gerettet hätte.“
Aus dem Talmud
Seit Monaten diskutiert die Große Koalition über das umstrittene sogenannte „Werbeverbot“ für Schwangerschaftsabbrüche, den Paragrafen 219a. Ausgelöst hatte die Debatte die Ärztin Kristina Hänel, die wegen unerlaubter Werbung verurteilt wurde. Durch den jetzt vorgestellten Reformentwurf dürften Ärztinnen und Ärzte zwar darauf hinweisen, dass sie Schwangerschaftsabbrüche durchführen, jedoch keine weiterführenden Informationen zum Eingriff anbieten. Vielen reicht dieser Kompromiss nicht. Für neues Konfliktpotential sorgt auch die von der Bundesregierung initiierte Studie zu den „seelischen Folgen“ von Schwangerschaftsabbrüchen.