Die Modebloggerin Nike van Dinther hat diese Online-Petition an Gesundheitsminister Jens Spahn gestartet:

Jens Spahn plant, 5 Millionen Euro für eine frauenfeindliche und überflüssige Studie zu den „seelischen Folgen“ von Schwangerschaftsabbrüchen zu verschwenden. Vor zwei Jahren habe ich selbst abgetrieben. Gerade deshalb sage ich: #WasFürnSpahn. Und fordere, die fünf Millionen Euro für Sinnvolles auszugeben. Fünf Millionen für Hilfe statt Hass.

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Sehr geehrter Herr Spahn,

sie bekamen soeben vom Bundeskabinett 5 Millionen Euro zusätzliche Mittel für Ihr Ministerium bewilligt, um damit eine Studie in Auftrag geben zu können, die untersuchen soll, ob sich eine Abtreibung negativ auf die psychische Gesundheit der betroffenen Frauen auswirkt. Für dieses Vorhaben werden Sie derzeit scharf kritisiert. Zurecht. Denn eine solche Studie ist Geldverschwendung, frauenverachtend und heuchlerisch. Ich bin mir der Tatsache bewusst, dass ich hier sehr starke Worte verwende. Ich erkläre Ihnen allerdings gerne warum.

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Seit Monaten diskutiert die Große Koalition über das umstrittene sogenannte „Werbeverbot“ für Schwangerschaftsabbrüche, den Paragrafen 219a. Ausgelöst hatte die Debatte die Ärztin Kristina Hänel, die wegen unerlaubter Werbung verurteilt wurde. Durch den jetzt vorgestellten Reformentwurf dürften Ärztinnen und Ärzte zwar darauf hinweisen, dass sie Schwangerschaftsabbrüche durchführen, jedoch keine weiterführenden Informationen zum Eingriff anbieten. Vielen reicht dieser Kompromiss nicht. Für neues Konfliktpotential sorgt auch die von der Bundesregierung initiierte Studie zu den „seelischen Folgen“ von Schwangerschaftsabbrüchen.

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Es brennen wieder israelische Flaggen, Gedenksteine an den Holocaust werden geschändet, auf vielen Schulhöfen ist „Du Jude!“ als Schimpfwort allgegenwärtig. Das Innenministerium verzeichnete für das Jahr 2017 1453 antisemitische Straftaten.

Wie antisemitisch ist Deutschland wirklich? Und wer sind die Täter?
Barrie Kosky, Intendant der Komischen Oper Berlin, sucht nach Antworten. Er trifft dabei auf Menschen, die unter antisemitischen Anfeindungen leiden, auf Menschen, die Antisemitismus bekämpfen, und jene, die ihn im Internet schüren. Dabei schreckt er auch nicht vor Konfrontationen zurück.

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Ein Gerichtsurteil sorgt derzeit für Empörung in den sozialen Medien. Am 1. Mai 2018 vergewaltigte der Diakon einer kroatischen Gemeinde eine 15-jährige Messdienerin auf einer Ministrantenfahrt. Das Mädchen leidet seither unter schwersten Traumafolgen und befindet sich in einer psychiatrischen Klinik. Doch das Gericht lässt ihn mit einer Bewährungsstrafe davonkommen, aufgrund eines fragwürdigen Deals.

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