„Männerdominanz in der Regierung: Das Berliner Politik-Patriarchat“ aus dem Spiegel

Florian Gathmann Valerie Höhne über Männerdominanz in der neuen Bundesregierung und Hohn und Spott für Horst Seehofer:

„58 Männer, 24 Frauen: Die neue Regierung hat weit weniger weibliche als männliche Minister und Staatssekretäre. Innenminister Seehofer hat sogar nur Herren um sich geschart, doch das Ganze ist kein reines CSU-Problem.

Im Kanzleramt gehen sie mit gutem Beispiel voran. CDU-Chefin Angela Merkel hatte schon im Wahlkampf verkündet, sie wolle die Kabinettsriege ihrer Partei zur Hälfte mit Frauen besetzen – was ihr auch gelang. In der Führungsetage des Kanzleramts ist die 50-Prozent-Quote sogar übererfüllt: Neben Merkel gibt es drei Staatsministerinnen – die Männer sind mit Kanzleramtschef Helge Braun und einem Staatsminister in der Minderheit. Dazu kommt ein beamteter Staatssekretär. 

Aber das ist eine der wenigen Ausnahmen in der Männer-dominierten Bundesregierung von Union und SPD. Am besten sieht es noch im Kabinett selbst aus mit neun Ministern (inklusive Kanzlerin) und sieben Ministerinnen. Aber schon bei den parlamentarischen Staatssekretären ist das Männer-Frauen-Verhältnis 22 zu 13 . Bei den beamteten Staatsekretären wird es nach derzeitiger Planung richtig düster: 27 Männer, vier Frauen.

Insgesamt sitzen also mehr als doppelt so viele Männer wie Frauen in der Führungsriege der Bundesregierung – ein Verhältnis von 58 zu 24.

Link zum ganzen Artikel:

„Männerdominanz in der Regierung: Das Berliner Politik-Patriarchat“ – auf spiegel-online

Lesenswert!

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