„Depressionen: Antidepressiva sind besser als ihr Ruf“ – aus der SZ

Die Süddeutsche Zeitung berichtet über eine große Analyse über die Wirkung von Antidepressiva eines internationalen Forscherteams. Die Wissenschaftler*innen um Andrea Cipriani von der Universität in Oxford haben 522 Studien mit insgesamt mehr als 100 000 Patienten in eine Meta-Analyse einbezogen, darunter auch bislang unveröffentlichte Daten der Pharmaindustrie. Die Ergenisse: die 21 gebräuchlichsten Antidepressiva sind ausnahmslos als Scheinmedikamente. Allerdings ist ihr Effekt eher gering bis moderat. Die Mittel sind überwiegend gut verträglich. Experten loben die Qualität der Studie, betonen aber, dass Patienten sehr verschieden auf Psychopharmaka reagieren.

Die Autorin des Artikels Berit Uhlmann schreibt u.a.:

„Sie gehören zu den Medikamenten, bei denen große Erwartungen und Furcht besonders nahe beieinanderliegen. Viele der weltweit 350 Millionen Depressionspatienten hoffen auf Hilfe durch Antidepressiva. Doch oft schon wurden die Kranken verunsichert, weil den Mitteln die Wirksamkeit abgesprochen oder bedenkliche Nebenwirkungen bescheinigt wurden. Nun legt ein internationales Forscherteam im Fachblatt Lancet die bislang größte Sammlung aller bisherigen Erkenntnisse vor. Es ist ein nüchterner Blick auf die 21 gebräuchlichsten Medikamente gegen die akute Depression Erwachsener.“

Link zum Artikel:

„Depressionen: Antidepressiva sind besser als ihr Ruf“ – von Berit Uhlmann in der Süddeutschen Zeitung

 

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