„Über Schlampen und die Grenze der Friendzone“ von Janet Kinnert auf EditionF

Über dich als Frau wird gesellschaftlich nach wie vor nach deinem Sexualverhalten geurteilt. So oder So. Hast du „zu viele“ Geschlechtspartner wirst du als „Schlampe“ abgestempelt. Ein Wort für dass es keine ähnlich negativ konnotierte männliche Entsprechung gibt. Der feministissche Begriff dazu ist „Slut Shaming“ Hast du gute männliche Freunde, mit denen du keine sexuelle Beziehung hast, gilt der männliche Freund schnell als armer verschmähter Held.

Janet Kinnert beschreibt dieses sexistische Frauenbild in seinen verschiedenen Facetten.

„Sei verfügbar, aber nicht zu verfügbar“, könnte man als Leitsatz nennen, an den Frauen sich halten müssen, um unverurteilt durch ihr Liebesleben zu kommen. Hält sie sich nicht daran, wird sie gleich als Schlampe abgestempelt oder aber ist diejenige, die all die guten Männer „friendzoned“.

und fragt trefflich: „Können wir aufhören, Frauen in Schubladen zu stecken?“

„Was hier passiert ist, ist dass der Wert einer Person über die Möglichkeit der Sexualisierbarkeit oder der Akzeptanz ihrer ausgelebten Sexualität beigemessen wird. Eins gilt dabei mit Garantie: Es wird ein Urteil gefällt. Die Bezeichnung einer Schlampe verurteilt eine Person in ihrem Recht Ja zu sagen – zu wem oder zu wie vielen Menschen auch immer. Die friendzone in dem Recht, abzulehnen – jeden oder wie viele Menschen auch immer. Sei verfügbar, aber nicht zu verfügbar. Das Problem sind nicht Männer. Problem sind sexistische Modelle, die in der Gesellschaft verbreitet, anerkannt, wiederholt und nicht reflektiert werden, von jedem Geschlecht. Ich finde nicht, dass Schlampen das Letzte sind und ebenso wenig, in der Friendzone zu sein. Ich finde es erbärmlich, dass diese Modelle überhaupt konstruiert wurden.“

Lin zum ganzen Artikel:

„Über Schlampen und die Grenze der Friendzone“ – EditionF

Wir finden diese Modelle ebenso erbärmlich! Danke an Janett Kinnert für diesen Artikel.

Euer Attitudeblog

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