Gesundheitsminister Jens Spahn plant ein Gesetz, dass die Vergabe von Psychotherapieplätzen neu regeln soll. De facto wird es Patient*innen den Zugang zu ambulanter Psychotherapie noch weiter erschweren. Dabei bedient er sich eines fadenscheinigen Argumentes. Nämlich dem, dass mehr Angebot an Psychotherapieplätzen mehr Nachfrage schaffe. Belegt haben will er dies dadurch, dass in Städten mit hoher Psychotherapeutendichte die Wartezeiten höher seien. Zum einen beruft er sich hier auf eine nicht belegte Kausalität. Zum anderen beruft er sich auf eine Studie, die so nicht existiert und bedient sich Zahlen, die schlicht und ergreifend fundamental falsch sind. Und von Jens Spahn selbst benannte Experten widersprechen. Darüber berichtet Florian Neuhahn auf ZDFheute-online:

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